Trompete
Die Geschichte der Trompete begann bereits im alten Ägypten. Nahezu alle Hochkulturen kannten und bedienten sich trompetenartiger Instrumente.
Die Trompete zählt zur Gruppe der Blechblasinstrumente. Sie ist in Bb gestimmt, und besteht aus einem Rohr mit zwei Windungen und drei Ventilen. Dazu gehört ein abnehmbares Mundstück. Klangcharakteristische Eigenschaften erhält das Instrument bei der Produktion durch die Auswahl unterschiedlicher Materialien (Versilbert, vergoldet oder lackiert)
Im militärischen Bereich erfüllte die Trompete, damals noch ohne Ventile, diverse Signal Aufgaben.
Die durch das Mundstück eingeblasene Luft wird bei der Trompete direkt mit den Lippen in Schwingungen versetzt, wodurch der sehr markante Ton dieses Blechblasinstruments entsteht. Durch die Ventile wird der Weg der schwingenden Luft durch das Instrument verlängert, bzw. verkürzt und somit die Tonhöhe beeinflusst. Es gibt verschiedene Varianten, von der „hohen“ Piccolo-Trompete bis zur Bass-Trompete, mit etwa dem Tonumfang einer Posaune. Die am häufigsten vorkommende Trompete ist die B-Trompete, es gibt jedoch auch C-, D- und Es-Trompeten, noch seltener sind andere Tonlagen. Neben dem Einsatz im Orchester ist die Trompete in einer Big Band nicht mehr wegzudenken. Auch im Jazz erfreut sich die Trompete seit Louis Armstrong, Dizzy Gillespie, Miles Davis und Till Brönner immer größerer Beliebtheit. Auch im Soul und Funk werden sehr oft Trompeten eingesetzt, sei es als Solo-Instrument oder im Satz mit Saxophon und Posaune.
