Saiteninstrument
Die Entstehung der E-Gitarre:
Die E-Gitarre ist nachweislich von niemandem erfunden worden, sie ist vielmehr aus einer Reihe von Experimenten vieler Musiker, Ingenieuren und Herstellern entstanden.
Viele waren bemüht die „normalen“ Akustikgitarren lauter zu machen.
Allen voran Adolph Rickenbacker. Dieser setzte als erster elektromagnetische Tonabnehmer bei seinen Hawaiigitarren ein. Diese Instrumente waren in den USA gegen Ende des 1. Weltkriegs sehr populär.
Das wohl berühmteste elektrifizierte Instrument ist sicherlich „The Log“ (der Holzklotz) von Lester Wiliam Polfus alias LES PAUL.
Les Paul baute schon als 12 jähriger, Ende der 30er Jahre den Prototyp einer Soli-E-Gitarre. Er nahm den Tonabnehmer eines Plattenspielers, schob die Sprechmuschel eines Telefonhörers unter die Saiten und verdrahtete beides mit dem Radio seiner Eltern. Um Tonqualität und Sustain zu verstärken, nahm er eine Epiphone „Jazzgitarre“ die er der Länge nach aufsägte und einen massiven Balken aus Kiefernholz in die Mitte setzte. Damit ging er 1941 zu Gibson und wurde dort nur ausgelacht. Erst als der Radiomechaniker Leo Fender um 1950 seine Massenproduktion der Solid E-Gitarre aufnahm, wurde Gibson aufmerksam und suchte den Kontakt zu Les Paul.

ABB.: GIBSON LES PAUL
Ab 1948 baute Leo Fender nun die ersten E-Gitarren in Massenproduktion.
1950 baute Leo Fender die Broadcaster. Nach einer Klage von Gretsch nannte er diese Gitarre ab 1952 Telecaster. (Aufgrund des Erfolges des TV Geräts).

ABB.: FENDER TELECASTER
Seitdem unterscheidet man nun folgende Gitarrentypen:
„Tele“caster style: 2 Tonabnehmer, 1 cutaway (herausgeschnitten), geschraubter Hals bekannt für Country bis Rock (Bruce Springsteen, Keith Richards ….)
„Strat“ocaster style: 3 einspulige Tonabnehmer, 2 cutaway und eine Tremolosystem, geschraubter Hals Bluesrock… (Eric Clapton, Jimi Hendrix….)
Les Paul „Paula“ style: 2 doppelspulige Tonabnehmer (Humbucker=Rauschunterdrücker) eingeleimter Hals, viel Sustain (Gary Moore, Slash…)
SG Style: 2 Humbucker, eingeleimter Hals, sowie 2 Cutaways, sehr flacher Mahagoni Korpus.
(Angus Young von AC/DC ist wohl der bekannteste SG Spieler)
Anfang der 70er Jahre kamen Formen wie die Flying V, Explorer und später in den 80 Jahren die modernen „Heavy-Strats“ (Eddy Van Halen) und diverse „Poser Äxte“ hinzu.
„Heavy Strat“ style: modernes Floyd Rose Tremolo mit fixierten Saiten, sehr viel Output, leicht zu bespielen und meist auffälliges Design (Kirk Hammet, Metallica)
Heute gibt es nichts, was es nicht gibt.
Nur selbst spielen und üben muss man noch wie vor fast 100 Jahren…….
Die E-Gitarre ist nachweislich von niemandem erfunden worden, sie ist vielmehr aus einer Reihe von Experimenten vieler Musiker, Ingenieuren und Herstellern entstanden.
Viele waren bemüht die „normalen“ Akustikgitarren lauter zu machen.
Allen voran Adolph Rickenbacker. Dieser setzte als erster elektromagnetische Tonabnehmer bei seinen Hawaiigitarren ein. Diese Instrumente waren in den USA gegen Ende des 1. Weltkriegs sehr populär.
Das wohl berühmteste elektrifizierte Instrument ist sicherlich „The Log“ (der Holzklotz) von Lester Wiliam Polfus alias LES PAUL.
Les Paul baute schon als 12 jähriger, Ende der 30er Jahre den Prototyp einer Soli-E-Gitarre. Er nahm den Tonabnehmer eines Plattenspielers, schob die Sprechmuschel eines Telefonhörers unter die Saiten und verdrahtete beides mit dem Radio seiner Eltern. Um Tonqualität und Sustain zu verstärken, nahm er eine Epiphone „Jazzgitarre“ die er der Länge nach aufsägte und einen massiven Balken aus Kiefernholz in die Mitte setzte. Damit ging er 1941 zu Gibson und wurde dort nur ausgelacht. Erst als der Radiomechaniker Leo Fender um 1950 seine Massenproduktion der Solid E-Gitarre aufnahm, wurde Gibson aufmerksam und suchte den Kontakt zu Les Paul.

ABB.: GIBSON LES PAUL
Ab 1948 baute Leo Fender nun die ersten E-Gitarren in Massenproduktion.
1950 baute Leo Fender die Broadcaster. Nach einer Klage von Gretsch nannte er diese Gitarre ab 1952 Telecaster. (Aufgrund des Erfolges des TV Geräts).

ABB.: FENDER TELECASTER
„Tele“caster style: 2 Tonabnehmer, 1 cutaway (herausgeschnitten), geschraubter Hals bekannt für Country bis Rock (Bruce Springsteen, Keith Richards ….)
„Strat“ocaster style: 3 einspulige Tonabnehmer, 2 cutaway und eine Tremolosystem, geschraubter Hals Bluesrock… (Eric Clapton, Jimi Hendrix….)
Les Paul „Paula“ style: 2 doppelspulige Tonabnehmer (Humbucker=Rauschunterdrücker) eingeleimter Hals, viel Sustain (Gary Moore, Slash…)
SG Style: 2 Humbucker, eingeleimter Hals, sowie 2 Cutaways, sehr flacher Mahagoni Korpus.
(Angus Young von AC/DC ist wohl der bekannteste SG Spieler)
Anfang der 70er Jahre kamen Formen wie die Flying V, Explorer und später in den 80 Jahren die modernen „Heavy-Strats“ (Eddy Van Halen) und diverse „Poser Äxte“ hinzu.
„Heavy Strat“ style: modernes Floyd Rose Tremolo mit fixierten Saiten, sehr viel Output, leicht zu bespielen und meist auffälliges Design (Kirk Hammet, Metallica)
Heute gibt es nichts, was es nicht gibt.
Nur selbst spielen und üben muss man noch wie vor fast 100 Jahren…….
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